Roséwein richitg servieren & kühlen

Rotwein trinkt man bei Zimmertemperatur, Weißwein hingegen gerne gekühlt. Doch was ist eigentlich mit Roséwein? Was ist die beste Serviertemperatur? Die richtige Temperatur ist für echten Weingenuss besonders wichtig, das gilt auch für Rosé. Wie man Roséwein richtig serviert, erfahren Sie hier.

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Was genau ist Roséwein?

Roséweine sind sehr hellfarbige Weine, sie liegen farblich zwischen Rot- und Weißwein. Der Name Rosé kommt aus dem Französischen und heißt auf Deutsch rosa oder rosafarben. Böse Zungen behaupten, dass Rotwein und Weißwein einfach gemischt würden, um Rosé zu erzeugen, und so ganz falsch liegen sie damit nicht. Außerhalb der EU ist es nämlich erlaubt, Roséwein durch einfachen Verschnitt von Rot- und Weißwein zu erzeugen. Doch die EU wäre nicht die EU, wenn sie nicht 2009 nach heftigen Protesten von Weinbauverbänden einen Gesetzesvorschlag zurückgezogen hätte, der Winzern diesen Verschnitt erlaubt hätte. Der Herstellungsprozess von Roséweinen ist wie bei Weißweinen, allerdings werden sie aus roten Trauben gewonnen. Die Beeren dürfen allerdings nicht oder nur kurz auf der Maische liegen. Je kürzer der Kontakt, desto weniger intensiv ist das Rot. Das Farbspektrum reicht von lachsfarben bis zu kirschrot. Rosé wird auf unterschiedliche Arten hergestellt, und auch die Herstellungsmethode hat einen Einfluss auf die Farbintensität des Rosés. Roséwein wird in verschiedenen Ländern hergestellt, und so kommt es zu unterschiedlichen Namen. In Italien nennt man ihn Rosato, in Spanien und Portugal Rosado. In Deutschland ist sein Marktanteil von 2 % auf heute 8 % gestiegen.

Die richtige Weintemperatur sorgt für optimalen Geschmack, auch bei Roséwien.

Wie servieren Sie Roséwein am besten?

Idealerweise servieren Sie Roséweine gut gekühlt und jung. Temperaturen zwischen 7 und 12 °C sind ideal. Jung ist deswegen wichtig, weil der frische Charakter des Rosés relativ schnell abnimmt. Auch ist es hilfreich, wenn Sie die Flasche etwas kühler servieren, weil allein das Einschenken in das wärmere Glas die Temperatur steigen lässt, was bis zu 2°C ausmachen kann. Wenn Sie sicherstellen möchte, dass Sie den Wein bei idealer Temperatur servieren, dann gibt es Hilfsmittel. Zum präzisen Messen empfiehlt sich ein klassisches Weinthermometer, für eine einfachere Handhabung eignen sich Manschetten, die um die Flasche gelegt werden. Sie sind weniger genau, dafür aber unkomplizierter.